Krebs – Geißel der modernen Menschheit

Jedes Organ unseres Körpers besteht aus unzähligen einzelnen Zellen. Je nach ihren individuellen Eigenschaften setzen diese sich zu einer Gemeinschaft, also den Muskeln und Sehnen, einem Organ, einem Körperteil, der Haut oder einem Haar zusammen. Jeden Tag sterben unzählige Zellen in unserem Körper ab und werden durch neue Zellen ersetzt. Studien haben ergeben, dass sich der menschliche Körper dementsprechend alle paar Jahre einmal ganz neu erschafft. Die ständige Bildung von neuen Zellen ist daher nicht nur gewünscht, sondern für jeden von uns lebenswichtig.

Anders ist es jedoch, wenn sich die Zellen unkontrolliert und krankhaft zu bilden beginnen. Es können Wucherungen oder Verhärtungen entstehen, die unseren gesamten Organismus betreffen können. Doch ab wann können diese Knötchen gefährlich für uns werden?

Es muss nicht immer Krebs sein

Die ersten Anzeichen für ein krankhaftes Wachstum von Zellen sind kleine Verhärtungen. Dabei handelt es sich um Geschwüre. Je nachdem, wo sie auftreten, können Sie diese auch ertasten. Doch nicht immer handelt es sich dabei um den gesundheitsgefährdenden Krebs. Denn die Wucherungen können durchaus auch gutartig und somit zwar lästig, aber ungefährlich sein. Nach der genauen Lokalisierung und anschließenden Entfernung kann der Betroffene ganz normal weiterleben.

Anders sieht es jedoch bei den sogenannten bösartigen Tumoren aus, da sie nicht nur unkontrolliert wuchern, sondern auch gesunde Zellen angreifen und verändern können. Ein Organ, welches vom Krebs befallen wird, kann dadurch seine Funktionstüchtigkeit verlieren. Da bei den meisten Krebsarten inzwischen oftmals gute Heilungserfolge erzielt werden können, ist es so wichtig, ihn rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung auch ohne Symptome kann daher essenziell sein.

Wodurch entsteht Krebs?

Genauso vielfältig wie das Erscheinungsbild können heutzutage auch die Krebs auslösenden Faktoren sein. Während noch vor ein paar Generationen Krebs meist als Vererbung an die Nachkommen betroffener Familien weitergegeben wurde, so kann sich heute kaum noch jemand vor dieser Geißel der Menschheit sicher fühlen. Der Grund ist unsere ungesunde Lebensweise mit zu viel Stress, dem falschen Essen und zu wenig Bewegung. Rauchen fördert nicht nur Lungenkrebs, sondern bei Männern auch den Prostatakrebs im Alter, da sich die Giftstoffe dort im Laufe des Lebens dort ansammeln. Deshalb tritt Krebs meist als eine begleitende Altersentscheidung auf. Auch ein übermäßiger Alkoholgenuss lässt die Leber anfällig werden. Die veränderten Umweltfaktoren können eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Als Beispiel ist hier das zunehmende Fehlen der schützenden Ozonschicht zu nennen, welches zu Hautkrebs führen kann.

Krebs ist eine Krankheit mit vielen Ursachen. Durch eine gesunde Lebensweise können wir die Gefahr einer Erkrankung zwar nicht verhindern, aber dennoch auf ein Minimum reduzieren. Dank der intensiven und weltweiten Forschung gibt es heute bei den meisten Krebserkrankungen gute Heilungschancen. Bei einer frühzeitigen Behandlung ist die Diagnose Krebs also kein Todesurteil mehr.

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